Blog-Beitrag vom 05.08.2019

7 Dateiformate, die jeder Übersetzer kennen sollte

Ein Übersetzer muss nicht nur seine Arbeitssprachen und das nötige Fachwissen für seine Aufträge beherrschen, sondern auch technisch versiert sein, um die Kundenanforderungen erfüllen zu können.

Es kommt deswegen mittlerweile sehr selten vor, dass Übersetzer ohne ein CAT-Tool arbeiten. Mit dem Einsatz eines CAT-Tools arbeiten Übersetzer nämlich sehr flexibel und sind in der Lage, Dokumente in verschiedensten Dateiformaten zu bearbeiten. Sie müssen dafür nicht jedes Programm besitzen, wie zum Beispiel FrameMaker oder InDesign.

In einem kurzen Überblick stellen wir sieben Dateiformate vor, die Übersetzern häufig begegnen.

Ein Artikel von

Flurina Schwendimann
Content Management, Across Systems

In den verlinkten Kurzanleitungen finden Sie zahlreiche praktische Tipps und Tricks zur Übersetzung der jeweiligen Dateiformate mit Across.

HTML übersetzen

HTML ist eine Beschreibungssprache, mit der Inhalte im Internet dargestellt werden. Dank der Internationalisierung des E-Commerce werden Websites vermehrt übersetzt. Aber auch Online-Dokumentationen von Software basieren oft auf HTML. Deswegen ist es wichtig, dass Übersetzer die Eigenschaften dieses Formats kennen.

Es gibt einige Details, die vor dem Projektstart beachtet werden sollten, damit die Dateien korrekt übersetzt und dargestellt werden können: Metatags können z. B. ebenfalls lokalisiert oder Hyperlinks und Skriptinhalte angepasst werden. Wie das geht, erfahren Sie im

PRAXISTIPP HTML

Software übersetzen

Ein Leben ohne Software ist heutzutage undenkbar. Nicht nur PCs, sondern auch Smartphones, Tablets, Haushaltsgeräte, Autos oder Produktionsanlagen funktionieren nur dank Software. Dementsprechend wichtig ist die Lokalisierung der Software und der dazugehörigen Bestandteile. Die Dateiformate sind dabei so unterschiedlich wie die Geräte selbst: von EXE, DLL bis hin zu OCX, CPL und DLG.

Wie kann der WYSIWYG-Modus die Lokalisierung erleichtern, und wie passen Sie mit Across Tastenkombinationen und Hotkeys an? Dies und mehr lernen Sie im

PRAXISTIPP SOFTWARE

Nicht nur PCs, sondern auch Smartphones, Tablets, Haushaltsgeräte, Autos oder Produktionsanlagen funktionieren nur dank Software.

Adobe InDesign übersetzen

Adobe InDesign ist die Software aus dem Bereich des Desktop-Publishings (DTP) mit dem weltweit höchsten Marktanteil. Das Programm findet vor allem in Marketingabteilungen und -agenturen Anwendung. Seien es Plakate, Zeitschriften, Flyer oder Broschüren: Professionell gestaltete Texte mit Abbildungen im druckreifen Layout werden in der Regel als IDML erstellt und in diesem Format lokalisiert. Auch im digitalen Bereich spielt die Software vermehrt eine wichtige Rolle, zum Beispiel bei der Erstellung von E-Books.

InDesign-Dokumente bestehen oft aus zwei oder mehr Ebenen und können außerdem mehrsprachig sein und Querverweise enthalten. Diese Eigenschaften haben auch einen Einfluss auf den Übersetzungsprozess. Wie Sie damit umgehen, erfahren Sie im

PRAXISTIPP INDESIGN

Adobe FrameMaker übersetzen

FrameMaker ist ein ständiger Begleiter vieler technischer Redakteure und Autoren. Das Programm für die professionelle Gestaltung von Texten spielt auch während der Übersetzung eine große Rolle. In dieser Kurzanleitung werden die Besonderheiten von FrameMaker beleuchtet. Außerdem enthält er zahlreiche praktische Hinweise, damit die Übersetzung von FrameMaker-Dateien mit Across reibungslos verläuft.

Sie können zum Beispiel in den Dokumenteneinstellungen die Verarbeitungsweise von FrameMaker-spezifischen Elementen anpassen oder bestimmte Steuerzeichen entfernen. Wie das geht, behandeln wir im

PRAXISTIPP FRAMEMAKER

PDF übersetzen

Das Sorgenkind eines jeden Übersetzers. Wer hat es noch nicht erlebt? Ein scheinbar kurzer Auftrag entpuppt sich als unwahrscheinlich zeitintensiv, weil der Quelltext in Form eines PDFs geliefert wurde. Obwohl das Format in vielen Situationen ungemein hilfreich ist und es sowohl aus dem beruflichen als auch aus dem privaten Alltag nicht mehr wegzudenken ist, sorgt es bei Übersetzern regelmäßig für Kopfschmerzen. Zum Glück gibt es viele Tipps und Tricks, die einem das Leben bei der Übersetzung von PDF-Dateien einfacher machen.

Sie können aus dem PDF eine Word-Datei erstellen und schon vor der Übersetzung die Formatierung des Ausgangstextes anpassen. Außerdem können Sätze, die fälschlicherweise in zwei Segmente aufgeteilt wurden, in Across einfach verschmolzen werden. Mehr Information darüber finden Sie im

PRAXISTIPP PDF

Sie können aus dem PDF eine Word-Datei erstellen und schon vor der Übersetzung die Formatierung des Ausgangstextes anpassen.

XLIFF übersetzen

Wenn eine PDF-Datei das Sorgenkind ist, dann ist eine XLIFF-Datei das Lieblingskind eines jeden Übersetzers. Das Dateiformat findet ausschließlich in der Übersetzungsbranche Anwendung und ist ein XML-basiertes Austauschformat, das dateiformat- und layoutunabhängig ist. Es ist somit ideal, um Übersetzungsaufträge unabhängig vom Translation-Management-System annehmen zu können. XLIFF-Dateien enthalten nicht nur die zu übersetzenden Segmente, sondern meist auch Matches und Terminologie-Eintrage sowie sämtliche Kontextinformationen. Das Dateiformat ist außerdem sehr nützlich, um eine einzige Datei aus mehreren Ausgangsdateien zu erstellen.

Damit die Dateien gut übersetzt und dargestellt werden können, müssen zum Beispiel Inline-Tags in die Übersetzung übernommen werden. Außerdem können gesonderte Einstellungsvorlagen die Übersetzung vereinfachen. Wie das geht, lesen Sie im

PRAXISTIPP XLIFF

Microsoft Word übersetzen

Microsoft Word ist das Textverarbeitungsprogramm mit den meisten Nutzern weltweit. Im geschäftlichen Rahmen wird es vor allem für die Geschäftskorrespondenz benutzt. Aber auch Vertragstexte, technische Dokumentationen sowie Publikationen werden oft in Microsoft Word geschrieben. Word-Dokumente können in verschiedenen Formaten vorliegen. Das meist benutzte ist DOCX, jedoch gibt es auch die Formate DOTX oder DOCM.

Die Übersetzung von Word-Dokumenten mit Across ist relativ unkompliziert. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die Sie beachten sollten: Wie gehen Sie zum Beispiel mit Feldfunktionen oder Text mit Änderungsnachverfolgung um? Diese und mehr Antworten erhalten Sie im

PRAXISTIPP MS WORD

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