Dokumenteneinstellungsvorlagen

Mit Hilfe von Dokumenteneinstellungsvorlagen legen Sie fest, wie Dokumente bestimmter Formate, z. B. Word oder XML, während des Eincheckvorgangs in Across verarbeitet und anschließend entsprechend im crossDesk dargestellt werden.

Verarbeitungs- und Darstellungstypen

Die folgenden Verarbeitungs- und Darstellungstypen stehen Ihnen in Dokumenteneinstellungsvorlagen zur Auswahl:

Typ
Beschreibung
Normal (oder keine Auswahl)
Der entsprechende Text ist für den Übersetzer sichtbar und kann normal bearbeitet – also übersetzt – werden.
Gesperrt
Der entsprechende Text ist für den Übersetzer sichtbar, kann aber nicht bearbeitet werden.
Ausgeblendet
Der entsprechende Text ist für den Übersetzer nicht sichtbar, kann aber beispielsweise vom Projektmanager eingesehen werden.
Ignoriert
Der entsprechende Text wird beim Einchecken des Dokuments – z. B. zur Entlastung der Systemressourcen – nicht berücksichtigt. Der Text ist für den Übersetzer nicht sichtbar und kann auch vom Projektmanager nicht eingesehen oder im Nachhinein sichtbar gemacht werden.

Bei zeichenbasierten Formatvorlagen (Word) oder bei internen Elementen (z. B. Tagged XML) können, zusätzlich zu Normal, folgende Verarbeitungs- und Darstellungstypen gewählt werden:

Typ
Beschreibung
Schreibgeschützt bzw. Placeables
Der entsprechende Text wird als Placeable – also in Form eines grauen, nicht editierbaren Feldes – dargestellt, das nicht bearbeitet werden kann.
Placeables müssen vom Übersetzer in den Zieltext kopiert werden.
Lesen und schreiben (nur Word)
Der entsprechende Text wird in editierbaren, grünen Feldern dargestellt. Diese werden in die Übersetzung als Felder eingefügt und können bearbeitet werden.

Beispiel Excel

Durch die Verwendung von Dokumenteneinstellungsvorlagen können Sie z. B. definieren, dass in Excel-Dokumenten einzelne Zellen oder ganze Spalten, die ausschließlich Zahlen beinhalten, die vom Übersetzer nicht verändert werden sollen, im crossDesk gesperrt dargestellt oder beispielsweise ganz ausgeblendet werden. Dadurch können Sie das Übersetzungsvolumen minimieren und gleichzeitig Fehler – die z. B. durch die versehentliche Veränderung von Zahlen entstehen können – vermeiden. Zudem können die entsprechenden Inhalte auch „ignoriert“ werden. Dabei werden diese Inhalte während des Eincheckvorgangs nicht berücksichtigt. Dadurch lassen sich die Eincheck- und Bearbeitungszeiten zum Teil erheblich reduzieren.

Beispiel Word

In Word-Dokumenten können Sie beispielsweise auf Grundlage von Formatvorlagen, die im Dokument enthalten sind, Bereiche definieren, die ausgeblendet werden sollen.

Aufgrund der neuen Dokumentenformate von Office 2007, 2010, 2013 und 2016 (Word, Excel und PowerPoint) gibt es jeweils zwei unterschiedliche Bereiche in den Systemeinstellungen mit unterschiedlichen Dokumenteneinstellungsvorlagen.

Word-Vorlagen sind standardmäßig bereits mit einigen Elementen vorbefüllt. Die Vorbefüllung besteht aus den Elementen Bilder, Objekte und Dokumenteneinstellungen, die die Verarbeitung der entsprechenden Word-Elemente festlegen. Alle drei Elemente werden standardmäßig ignoriert. Das bedeutet, dass sie beim Einchecken in Across nicht berücksichtigt werden und folglich auch nicht als Informationen in Across zur Verfügung stehen. Dies wirkt sich ressourcenschonend auf die Arbeit mit Across aus, da die Dokumente auf diese Weise schlanker sind und die Verarbeitung und die Bearbeitung rascher vonstatten geht.

Beispiel XML

XML-Dokumente können in Across auf zwei unterschiedliche Weisen bearbeitet werden: als Tagged XML oder Visual XML. Analog zu den beiden unterschiedlichen Arten gibt es auch zwei unterschiedliche Bereiche in den Systemeinstellungen mit unterschiedlichen Dokumenteneinstellungsvorlagen für die Verarbeitung der XML-Dokumente.

Bei der Übersetzung von XML-Dateien kommt den Dokumenteneinstellungsvorlagen eine besondere Bedeutung zu: Im Unterschied zu HTML sind die verwendbaren Auszeichnungen bei XML nicht vorgegeben, sondern können – auf Grundlage bestimmter Regeln – frei definiert werden. Daher sollte zur Übersetzung von XML-Dokumenten in jedem Falle festgelegt werden, wie Across die verschiedenen Auszeichnungen beim Einchecken behandeln soll. Sie sollten dabei insbesondere darauf achten, dass Sie Inline-Tags vor dem Einchecken als solche definieren, um eine korrekte Darstellung und Übersetzung des Quelldokuments zu gewährleisten.

Sie können das zu übersetzende XML-Dokument über den Button Laden einlesen. Die in dem Dokument enthaltenen Elemente werden daraufhin automatisch in der Dokumenteneinstellungsvorlagen aufgelistet. Sie können anschließend die Elemente nacheinander auswählen und über den Button Bearbeiten entsprechend konfigurieren.

Attention

Sie sollten diese Vorlagen in der Regel nicht anpassen, da diese bereits für die Bearbeitung der entsprechenden Formate in Across optimiert wurden. Möchten Sie die Vorlagen dennoch anpassen, sollten Sie zuvor unbedingt eine Sicherheitskopie der ursprünglichen Vorlage anlegen (über den Button Export). Sie sollten die Anpassungen nicht ohne Rücksprache z. B. mit einem Kompetenzpartner durchführen.

Externe und interne XML-Elemente

Externe Elemente stehen außerhalb des Fließtextes und befinden sich nie innerhalb einer Textzeile. Sie ziehen in der Regel einen Zeilenumbruch nach sich. Inline-Elemente stehen innerhalb des Fließtextes und bewirken beispielsweise, dass ein bestimmtes Wort innerhalb eines Strings in Fettdruck dargestellt wird. Elemente bestehen in der Regel immer aus einem Anfangs-Tag (z. B. <i>) und einem End-Tag (z. B. </i>).

Beispiel: <p>Das ist eine <b>fette</b> Schrift.</p>

<p> (p steht für engl. paragraph, Absatz) und ist ein externes Element. <b> steht für engl. bold, fett, und ist ein Inline-Element.