Softwarelokalisierung

Die Übersetzung von binären Dateien wie z. B. EXE-, DLL- und Resource Script-Dateien erfolgt grundsätzlich wie die Übersetzung von herkömmlichen Dokumenten auch: In der Source View wird das Quelldokument dargestellt, im Target Editor bearbeiten Sie die Übersetzung.

Neben reinem Text können die entsprechenden Dokumentenformate aber auch Informationen zu den vergebenen Tastenkombinationen sowie zur grafischen Darstellung von Dialogelementen und Buttons enthalten. Um zu gewährleisten, dass das Ergebnis Ihrer Übersetzung auch in Bezug auf die grafische Gestaltung eine formvollendete lokalisierte Datei bzw. Anwendung ist, können Sie in Across auch diese Anpassungen vornehmen – auch im so genannten WYSIWYG-Modus (What You See Is What You Get): Sie sehen also bereits während der Bearbeitung, wie die grafische Darstellung der lokalisierten Anwendung aussehen wird.

  • Across unterstützt im Bereich der Softwarelokalisierung die folgenden Formate:
  • Windows Standardressourcen im Binärformat* (EXE, DLL, OCX, NLS, SCR, CPL)
  • Windows Standardressourcen im Quelltextformat* (RC, RC2 und DLG)
  • Microsoft .NET Ressourcen im Binärformat* (EXE, DLL (.NET Assemblies) und RESOURCE)
  • Microsoft .NET Ressourcen im Quelltextformat* (RESX)
  • sowie weitere Formate, die Bestandteil von Softwarelokalisierungen sein können (Java Properties, INI, MSI, MC und PO wie auch HTML und XML)

Für die mit einem * gekennzeichneten Ressourcen bzw. Formate unterstützt Across die Bearbeitung im WYSIWYG-Modus.

Across unterstützt neben der .NET-Lokalisierung von Windows Forms auch die Lokalisierung von Ressourcen des Grafik-Frameworks Windows Presentation Foundation (WPF). Die entsprechenden Ressourcen werden als RESOURCE.DLL-Dateien lokalisiert.

Bei der Anlage von Projekten mit .NET-Dateien erkennt Across automatisch, ob es sich um „herkömmliche“ oder um unter .NET entwickelte Dateien handelt und verarbeitet diese entsprechend.

Eine Reihe von QM-Kriterien unterstützt Sie dabei, eine fehlerfreie Lokalisierung zu erstellen.

Die crossView listet die zu bearbeitenden Elemente nach Art der zu übersetzenden Segmente getrennt auf: Es werden je nach Quelldokument Tastenkombinationen, Dialoge, Menüs, String-Tabellen und Versionen-Informationen unterschieden.

Vorlagen unterstützen Sie dabei, effizient und gleichzeitig qualitätssichernd zu arbeiten: So können Sie z. B. in einer Vorlage festlegen, dass die Strings mit den Tastenkombinationen und die Informationen zum Versionsstand, die häufig nicht übersetzt werden sollen, im crossDesk nicht angezeigt werden sollen. Das spart Zeit und ist im Falle der Tastenkombinationen eine mögliche Fehlerquelle weniger.

Sie legen Vorlagen für die Softwarelokalisierung unter Tools > Systemeinstellungen > Dokumenteneinstellungen > Windows-Ressourcen bzw. .NET-Ressourcen an.