Die Funktionsweise von Across als Translation Memory-System

Die Kernfunktion eines so genannten Translation Memory-Systems (TM-Systems), wie es Across ist, besteht einerseits darin, dass die Übersetzungen, die ein Übersetzer erstellt, in einer Datenbank – dem Translation Memory (TM) – gespeichert werden, und andererseits darin, dass dem Übersetzer aus dem Translation Memory Vorschläge für seine Übersetzungen gemacht werden.

Eine Übersetzungseinheit setzt sich aus einem quellsprachlichen Segment und dessen Übersetzung, dem zielsprachlichen Segment, zusammen. Zusätzlich zu den rein sprachlichen Daten einer Übersetzungseinheit werden in der Regel auch Zusatzinformationen wie das Erstellungsdatum der Übersetzungseinheit gespeichert.

Nach der Installation eines Translation Memory-Systems ist das Translation Memory in aller Regel unbefüllt – es enthält also noch keine Übersetzungseinheiten.

  • Die Befüllung des Translation Memorys mit Übersetzungseinheiten kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:
  • unmittelbar während der Übersetzung durch die Eingabe von Übersetzungen in den Übersetzungseditor und die – meist automatische – Speicherung der Übersetzungseinheiten im TM
  • durch den Import von Translation Memory-Daten, z. B. aus anderen Across-Installationen, aus anderen CAT-Tools
  • durch das Alignment bereits bestehender Übersetzungen
  • durch die Eingabe bzw. Anlage direkt im crossTank Manager, der Across-Komponente zur Verwaltung und Pflege des TMs