Lokalisierung von Softwareoberflächen

Konsistente Übersetzungen als Qualitätsfaktor

Nicht nur die Oberflächen von Anwendersoftware werden für den internationalen Markt lokalisiert, auch Human Machine Interfaces (HMI), Displaytexte oder die Oberflächen mobiler Endgeräte und der darauf verwendeten Apps müssen an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten der Zielländer angepasst werden.

Wiederverwendung

Die Inhalte der Softwareoberflächen finden sich in unterschiedlichen produktbezogenen Informationen wieder. So sollten beispielsweise Fehlermeldungen oder Dialoge in der Software mit den entsprechenden Abschnitten im Nutzerhandbuch oder in der Online-Hilfe übereinstimmen. Die Basis für konsistente Formulierungen ist die Verwendung derselben Sprachressourcen – unabhängig davon, dass möglicherweise die Softwareoberfläche intern in der Entwicklungsabteilung und die Dokumentation von einem externen Sprachdienstleister übersetzt wird. Möglich wird dies durch den Einsatz eines professionellen Translation-Management-Systems wie dem Across Language Server.

Zusammenarbeit

Mit dem Across Language Server arbeiten vom Projektmanager bis zum Übersetzer und Lektor alle Prozessbeteiligten auf einer gemeinsamen Plattform und erhalten dabei Zugriff auf dasselbe Translation Memory und dieselbe Terminologiedatenbank. Somit können einmal übersetzte Formulierungen für unterschiedliche Projekte wiederverwendet werden und die Verständlichkeit für den Nutzer wird durch einheitliche Terminologie in der Software und den zugehörigen Produktinformationen deutlich erhöht.

Spezifische Anforderungen

Im Across Language Server werden auch spezifische Anforderungen berücksichtigt, zum Beispiel bei der Vergabe konsistenter Tastenkombinationen, der Anpassung grafischer Oberflächen an unterschiedliche Textlängen oder der besonderen Qualitätssicherungskriterien für Softwareoberflächen. Darüber hinaus können die Administrations- und Bearbeitungsaufwände, die durch kurze Versionszyklen und proprietäre Lösungen in der Softwareentwicklung bedingt sind, erheblich minimiert werden:

  • Durch integrierte automatisierbare Update-Funktionen werden Übersetzer über jede Textänderung informiert.
  • Schnittstellen integrieren die Sprachressourcen und Übersetzungsfunktionalität in die Entwicklungsumgebung, die Quellcode-Verwaltung oder den Build-Prozess.
  • Die unterstützten Formate sind um zusätzliche, gegebenenfalls proprietäre Formate, erweiterbar.

White Paper
Das Prinzip von Translation-Management-Systemen

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