Across Systems GmbH - Lizenzbedingungen (EULA)

Stand 01/2016 Version: 2.9
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§ 1 Geltung der Lizenzbedingungen (End User License Agreement - EULA), Rangfolge der Bestimmungen

  1. Sämtlichen Geschäftsbeziehungen der Firma Across Systems GmbH (=Lizenzgeber; nachfolgend „ACROSS“ genannt), die die Einräumung von Nutzungsrechten von ACROSS entwickelter bzw. programmierter Software zum Gegenstand haben, liegen die nachfolgenden Lizenzbedingungen zugrunde.
  2. Die aktuelle Fassung dieser Lizenzbedingungen kann immer unter ftp://ftp.across.net/legals/license_de.pdf eingesehen und ausgedruckt werden. Es gelten jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Lizenzbedingungen.
  3. Ergänzend zu diesen Lizenzbedingungen gelten gleichzeitig auch immer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ACROSS, die unter http://www.across.net/agb eingesehen und ausgedruckt werden können. Soweit diese Lizenzbedingungen bestimmte Regelungen nicht oder nicht vollständig enthalten, so ist auf die Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ACROSS zurückzugreifen. Es gelten jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen AGB. Ebenso gelten ergänzend die Nutzungsbedingungen für das Netzwerk crossMarket, welche stets in ihrer zum Zeitpunkt des Beginns der Nutzung von crossMarket aktuellen Version Vertragsgegenstand werden.
  4. Abweichenden Vorschriften und Regelungen des Erwerbers der Softwarelizenz (=Lizenznehmer; nachfolgend „Vertragspartner“ genannt) wird hiermit ausdrücklich widersprochen; andere Bedingungen werden nicht Vertragsinhalt, auch dann nicht, wenn ACROSS ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
  5. Vereinbarungen zwischen ACROSS und dem Vertragspartner stehen in nachfolgender Reihenfolge, wobei das jeweils höher stehende Dokument Vorrang hat:
    • Individuelle Änderungen und/oder Ergänzungen der vertraglichen Vereinbarungen;
    • Individual-vertragliche Vereinbarungen, insbesondere das Angebot von ACROSS;
    • Besondere Bedingungen von ACROSS (z.B. Support- & Updatebedingungen, Lizenzbedingungen (End User License Agreement - EULA), Nutzungsbedingungen für das Netzwerk crossMarket);
    • Allgemeine Geschäftsbedingungen von ACROSS;
    • Von ACROSS definierte Systemvoraussetzungen;
    • Standards/DIN-Normen;
    • Gesetzliche Vorschriften.

§ 2 Preise

  1. Die Preise für die Softwarelizenzen können bei ACROSS angefragt werden bzw. sind im jeweiligen Angebot ersichtlich.
  2. Die Preise für die Softwarelizenzen enthalten keine weitergehende technische oder Prozessberatung, diese muss gesondert angefragt und bestellt werden.
  3. Die Zahlungsmodalitäten richten sich nach den Bestimmungen der AGB von ACROSS, die unter http://www.across.net/agb/ eingesehen und ausgedruckt werden können.

§ 3 Umfang der Nutzung

  1. Mit Abschluss der Vereinbarung über die Überlassung der Software räumt ACROSS dem Vertragspartner das einfache, nicht ausschließliche, nicht übertragbare Recht ein, die jeweilige Software in maschinenlesbarer Form (Objektcode) sowie das Begleitmaterial im Rahmen der gewährten Lizenz zu nutzen. Im Falle der mietvertraglichen Softwareüberlassung ist das Nutzungsrecht zeitlich auf die Dauer des Vertrages beschränkt. Im Falle der wortbasierten Lizenzierung der Software ist das Nutzungsrecht zeitlich beschränkt bis zum Erreichen des vereinbarten Wortkontingents, längstens bis zu einer Dauer von 12 Monaten nach Beginn der Nutzungsberechtigung durch den Vertragspartner, es sei denn es wird ausdrücklich eine Verlängerung vereinbart. Begleitmaterial im Sinne des Satz 1 ist die Dokumentation, sowie weitere Programmbeschreibungen, Spezifikationen etc. Ein darüber hinausgehender Erwerb von Rechten an der Software ist mit dieser Nutzungsrechtseinräumung nicht verbunden. ACROSS behält sich alle Verbreitungs-, Ausstellungs-, Vorführungs-, Aufführungs- und Veröffentlichungsrechte an der Software vor. Gleiches gilt für die Bearbeitungs- und Vervielfältigungsrechte, soweit nicht nachfolgend ausdrücklich anders vereinbart.
  2. Die Nutzung der Software setzt das Bestehen eines gültigen Accounts für das Netzwerk crossMarket voraus. crossMarket wird von ACROSS betrieben und interagiert mit der Software.
  3. Die Einräumung der Lizenz berechtigt den Vertragspartner zur Installation und zum Betrieb der Software im Rahmen der gewährten Lizenz.
  4. Installiert der Vertragspartner nach Anfrage bei ACROSS die Testversion der Software, so ist er berechtigt, diese Testversion auf einem Computer 30 Tage lang ab dem Zeitpunkt der Installation unentgeltlich zu nutzen. Jede weitere unentgeltliche Nutzung der Software ist ausdrücklich untersagt. Jede weitere unentgeltliche Nutzung der Software ist ausdrücklich untersagt.
  5. Das dem Vertragspartner eingeräumte Nutzungsrecht ist auf den Objektcode des Softwareprogramms beschränkt. ACROSS ist nicht verpflichtet, dem Vertragspartner den Quellcode (Source Code) zur Verfügung zu stellen. Dem Vertragspartner ist es untersagt, den Objektcode der Software zurückzuentwickeln (Reverse Engineering), zu reassemblen oder in sonstiger Weise zu bearbeiten oder zu ändern, es sei denn, dies wäre ausnahmsweise gesetzlich erlaubt.
  6. Jegliche Vervielfältigung der Software, insbesondere das Kopieren auf Datenträger ist untersagt. Ausgenommen hiervon ist die einmalige Installation der Software auf die Festplatte und das Herunterladen oder Ausdrucken von Daten aus der laufenden Anwendung heraus. Vom Vervielfältigungsverbot ausgenommen ist ferner die Erstellung einer Sicherungskopie, soweit dies für die Sicherung künftiger Benutzungen der Software zum vorausgesetzten Gebrauch notwendig ist.
  7. Das Nutzungsrecht an der Software erwirbt ausschließlich der Vertragspartner von ACROSS. Das Nutzungsrecht ist auf Angestellte des Vertragspartners sowie vom Vertragspartner unmittelbar beauftragte freiberufliche Mitarbeiter – und diesen nur projektbezogen für unmittelbar vom Vertragspartner beauftragte Projekte – beschränkt. Die Nutzung der Software ist im Übrigen – unabhängig von der Zugriffsart – auf den rechtlichen und physischen Hoheitsbereich des Vertragspartners beschränkt. Eine darüber hinausgehende Nutzung ist nicht erlaubt. Soll das Nutzungsrecht erweitert werden, dann müssen gesonderte Lizenzen erworben werden oder entsprechende Vereinbarungen getroffen werden.
  8. Eine Überlassung der Software an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung von ACROSS. Die Zustimmung darf nicht gegen Treu und Glauben verweigert werden. Ist nachgewiesen, dass sich der Dritte denselben Nutzungsbestimmungen unterwirft und der Vertragspartner sein eigenes Nutzungsrecht nicht mehr ausüben wird, ist die Zustimmung zu erteilen.
  9. Das Nutzungsrecht an der API (bzw. crossAPI: Application Programming Interface von Across) muss gesondert erworben/lizenziert werden. Das Nutzungsrecht erwirbt ausschließlich der Vertragspartner selbst. Das Nutzungsrecht ist auf den rechtlichen und physischen Hoheitsbereich (Unternehmensnetzwerk) des Vertragspartners beschränkt. Wenn mittels der crossAPI Funktionen der Software über andere Applikationen verfügbar gemacht werden, sind so viele Clients zu lizenzieren wie bei direkter Nutzung der entsprechenden Funktionen erforderlich wären. Wird dabei die Zahl der im Standard-Lieferumfang der Software enthaltenen Clients überschritten, ist/sind gesondert(e) Server zu lizenzieren. Die Nutzung der API via Internet, über Proxy-Server oder aus anderen Applikationen heraus bedarf einer gesonderten Vereinbarung und ist im Einzelfall zu prüfen. Hiervon ausgenommen ist Aufruf und Nutzung der API durch Standardkomponenten von Across.
  10. Bei vom Vertragspartner durchgeführten Änderungen an der Datenbankstruktur sowie dem Objektcode der Software wird die Gewährleistungspflicht von ACROSS ausdrücklich ausgeschlossen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um eine geringfügige Änderung der Datenbankstruktur / des Codes oder um eine erhebliche Modifikation handelt.
  11. Ausdrücklich untersagt ist der direkte lesende und schreibende Zugriff auf die Datenbank, sowie das Abfangen von Datenpaketen zwischen Client und Server bzw. Server und Server zum Zwecke der Extrahierung von Daten mit dem Ziel den Einsatz von Clients, Server oder allgemein Produkte von ACROSS obsolet zu machen bzw. zu umgehen. Der Vertragspartner verpflichtet sich so viele Clients, Server (bzw. allgemein Produkte) zu lizenzieren wie bei regulärer Nutzung erforderlich wären.
  12. Der Vertragspartner hat an ACROSS für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen den Umfang des von ihm erworbenen Nutzungsrechts eine pauschale Vertragsstrafe in Höhe von EUR 10.000,00 zu zahlen. Sonstige Ansprüche von ACROSS werden dadurch nicht berührt. Insbesondere wird ACROSS in diesen Fällen die entgangenen Lizenzgebühren beim Vertragspartner gesondert geltend machen. Gleichzeitig hat in diesen Fällen ACROSS das Recht zur außerordentlichen Kündigung der Lizenzvereinbarung, was zum Erlöschen des Nutzungsrechts des Vertragspartners mit sofortiger Wirkung führt.
  13. Der Vertragspartner gestattet ACROSS per Fernzugriff auf die Installation zuzugreifen, damit ACROSS seinen Gewährleistungspflichten nachkommen kann. Rechtzeitig vor dem Fernzugriff wird der Vertragspartner von ACROSS in geeigneter Form, in der Regel per E-Mail, informiert und über den beabsichtigten Fernzugriff und dessen Zweck unterrichtet. ACROSS wird auf die betrieblichen Belange und Wünsche des Vertragspartners hinsichtlich des Zeitpunkts Rücksicht nehmen. Nach Zustimmung zu der beabsichtigten Vornahme wird ACROSS den Fernzugriff aktivieren.
  14. Dem Vertragspartner ist es nicht gestattet, die Software und das Begleitmaterial zu Erwerbszwecken zu vermieten.

§ 4 crossConnect for External Editing (cCfeE)

  1. Für die Nutzung der Funktionalität „crossConnect for External Editing“ (in der Folge auch „cCfeE“ genannt) ist der Erwerb zusätzlicher Lizenzen in Form gesonderter Lizenzschlüssel erforderlich. ACROSS bietet hierfür verschiedene Lizenzmodelle an. Mit "crossConnect for External Editing" wird eine neue Möglichkeit geschaffen, um mit Drittsystemen sicher Daten auszutauschen, die über die bisherigen Möglichkeiten des Datenaustausches hinausgehen. Ziel dieser Technologie ist es den Kunden von ACROSS zu ermöglichen, mit Drittsystemen zusammen zu arbeiten, die Funktionalitäten zur Verfügung stellen, die in der Across-Infrastruktur nicht verfügbar sind oder spezielle Szenarien („use cases“) betreffen.
  2. Bei cCfeE handelt es sich um eine standardisierte Schnittstelle zu anderen, ACROSS zuvor bekannt zu machenden Systemen („Drittsystem“). Damit möchte ACROSS ermöglichen, Daten aus der Across-Infrastruktur zu exportieren, in Drittsystemen („Trusted Integration Solution“) zu bearbeiten und wieder in die Across-Infrastruktur zu importieren. Daten, die über cCfeE aus der Across-Software ausgespielt werden, werden - mit Hilfe eines Chiffrierschlüssels - verschlüsselt, über das Dateisystem übergeben und können von dem Drittsystem entschlüsselt und gelesen werden. Nach Bearbeitung der Dateien im Drittsystem erfolgt auf dieselbe Weise das Zurückspielen in die Across-Software.
  3. cCfeE unterscheidet verschiedene Beteiligte: Der Ersteller eines Übersetzungsprojekts entscheidet, ob und in welcher Form für ein Projekt cCfeE eingesetzt werden darf. Hierfür ist keine gesonderte cCfeE Lizenz notwendig. Erst, wenn tatsächlich Daten aus der Across-Infrastruktur ausgespielt werden, ist eine Lizenz für das jeweilige Drittsystem (bzw. „use case“) erforderlich. Sofern mehrere Drittsysteme angebunden werden sollen, müssen in gleicher Anzahl Lizenzen erworben werden. Der Ersteller eines Übersetzungsprojekts und der Nutzer des Drittsystems können auch deckungsgleich sein. Der Nutzer des Drittsystems muss das jeweilige Drittsystem nach Maßgabe des Herstellers lizenzieren. Das Drittsystem muss den Status „Trusted Integration Solution“ von ACROSS haben.
  4. cCfeE unterstützt verschiedene Arten von „use cases“ (Preview, Machine-Translation, Sprachprüfung etc.) und verschiedene Drittsysteme. Eine Erweiterung auf weitere „use cases“ bzw. Unterstützung weiterer Drittsysteme ist durch gesonderte Beauftragung möglich. Dem Vertragspartner können neben den Lizenzgebühren ggf. weitere Kosten entstehen, wenn und soweit er ACROSS mit individuellen Spezifikationen von cCfeE mit weiteren „use cases“ oder mit der Implementierung neuer Drittsysteme beauftragt. Solche Aufträge sind gesondert möglich und werden dem Vertragspartner von ACROSS auf Wunsch konkret angeboten. Weitere Kosten können für den Vertragspartner für die Einrichtung und Betrieb des erforderlichen Drittsystems entstehen.
  5. Dem Vertragspartner ist es verboten die Exporte und/oder Importe der Daten durch cCfeE zu decodieren bzw. in irgendeiner Art und Weise zu manipulieren, insbesondere mit dem Ziel das Lizenzmodell zu gefährden oder zu umgehen.
  6. Der Vertragspartner erwirbt mit der Lizenzierung von cCfeE kein Recht auf Erhalt des Chiffrierschlüssels. Dieses Recht bleibt ausschließlich bei ACROSS.
  7. Drittsysteme: Mit bestimmten Herstellern („Trusted Solution Partner“) hat ACROSS bereits Drittsysteme angebunden, die eine sichere Übergabe, Verarbeitung und Rückgabe der Daten in die Across-Infrastruktur ermöglichen. Der Vertragspartner muss vorab den Hersteller des von ihm gewünschten Drittsystems gegenüber ACROSS benennen. Existiert bereits eine Zusammenarbeit mit ACROSS, so kann der Vertragspartner das Drittsystem dieses Herstellers anbinden. Existiert eine solche Zusammenarbeit noch nicht, teilt ACROSS dem Vertragspartner dies mit. Eine Anbindung von weiteren Drittsystemen ist möglich und kann dem Vertragspartner von ACROSS auf Wunsch konkret angeboten werden.
  8. Die Verantwortlichkeit von ACROSS endet mit der Übergabe der Daten aus der Across-Infrastruktur an das Drittsystem. ACROSS übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung für die ab diesem Zeitpunkt weitere Verarbeitung und Behandlung der Daten, insbesondere für deren Sicherheit, im jeweiligen Drittsystem. Hierfür, wie auch für die sichere Encodierung der Daten bei der Rückübertragung in die Across-Infrastruktur ist ausschließlich der Vertragspartner selbst bzw. der Hersteller und/oder Betreiber des Drittsystems verantwortlich.
  9. Besondere Pflichten des Vertragspartners: Der Vertragspartner ist grundsätzlich verpflichtet sämtliche Daten, die aus der Across-Infrastruktur exportiert werden, am Ende des Bearbeitungsprozesses wieder in die Across-Infrastruktur zu importieren (zurück zu übertragen), es sei denn, der Vertragspartner nutzt Funktionen, die das nicht erfordern (z.B. Preview/Vorschau). Im Falle einer Fehlbedienung oder Fehlfunktion, die dazu führt oder dazu führen kann, dass Daten, die aus der Across-Infrastruktur exportiert wurden, in den freien Umlauf gelangen können, hat der Vertragspartner unverzüglich ACROSS und den Trusted Solution Partner zu informieren und gleichzeitig zumutbare Schritte einzuleiten, dies zu verhindern oder zumindest einzudämmen.
  10. Der Vertragspartner ist verpflichtet, jedwede Art der Manipulation der Software und/oder der Daten zu unterlassen bzw. zu verhindern, insbesondere, wenn dies dazu führen kann, dass das Lizenzmodell von ACROSS umgangen bzw. die Lizenzeinnahmen von ACROSS reduziert werden.Der Vertragspartner ist verpflichtet, jedwede Art der Manipulation der Software und/oder der Daten zu unterlassen bzw. zu verhindern, insbesondere, wenn dies dazu führen kann, dass das Lizenzmodell von ACROSS umgangen bzw. die Lizenzeinnahmen von ACROSS reduziert werden. In jedem Falle der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen die hier geregelten Pflichten des Vertragspartners greift die in § 3 Absatz 12 vereinbarte Vertragsstrafenregelung.

§ 5 Erneuerung der Lizenzschlüssel, crossMarket-Synchronisation

  1. ACROSS weist darauf hin, dass die dem Vertragspartner überlassenen Lizenzschlüssel, die zur Nutzung der Software erforderlich sind, regelmäßig erneuert werden müssen, da ACROSS ein berechtigtes Interesse daran hat die Nutzung nicht (ausreichend) lizenzierter Softwarekopien zu unterbinden. Damit möchte ACROSS sicherstellen, dass Lizenzschlüssel nicht unberechtigt weitergegeben werden und damit bspw. ein Lizenzschlüssel von zwei unterschiedlichen Servern verwendet wird. Daher wird ACROSS rechtzeitig vor Ablauf des Lizenzschlüssels dem berechtigten Vertragspartner jeweils neue Lizenzschlüssel überlassen, so dass für den berechtigten Nutzer eine ständige Nutzungsmöglichkeit der Software besteht.
  2. Aus den in Absatz 1 geschilderten Gründen ermöglicht es die crossMarket-Synchronisation der Software ACROSS unter anderem in regelmäßigen Abständen online die Berechtigung zur Nutzung der Softwarekopie beim Server des Vertragspartners zu erfragen. ACROSS prüft mithilfe dieser Funktion automatisiert die Gültigkeit des beim Vertragspartner vorhandenen Lizenzschlüssels einschließlich der Installations GUID (eindeutige Ziffernfolge) und ausgewählten Maschinenparametern zur Verifizierung der Berechtigung des Vertragspartners.
  3. Die Synchronisation kann neben der Lizenzprüfung genutzt werden, um Online-Dienste, sowie weitere Dienste zur Steigerung des Anwendererlebnisses bei der Nutzung der Software zu aktivieren bzw. vorzuschlagen, um Absturzinformationen zur Verbesserung der Stabilität der Software zu erfassen, um den Online-Status des Nutzers zu erfragen und in crossMarket anzuzeigen, sowie um Nutzungsinformationen und statistische Informationen (Version, bearbeitete Wörter, anonymisierte Auftragsparameter) zwischen der Software und crossMarket zu übertragen.
  4. Zur eindeutigen Identifizierung des Servers des Vertragspartners und damit zur Ermöglichung der Verbindung von Clients mit Servern, die keine feste IP-Adresse haben erfolgt über diese Synchronisation auch eine Übertragung der jeweils aktuellen dynamisch vergebenen IP-Adresse des Servers des Vertragspartners.
  5. Im Rahmen dieses Datenabgleichs werden keine personenbezogenen Daten übermittelt oder abgerufen. Die Datenübertragung erfolgt ausschließlich mittels Verschlüsselung (SSL).
  6. ACROSS behält sich vor im Rahmen dieses Abgleichs ggf. zu überprüfen, ob der Vertragspartner bestimmte Funktionalitäten, Module, Upgrades o.ä. benötigt und empfiehlt dem Vertragspartner ggf. die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen bzw. Module zu erwerben. Eine Verpflichtung des Vertragspartners zum Erwerb o.ä. ist hiermit nicht verbunden.

§ 6 Änderungen der Lizenzbedingungen

ACROSS behält sich das Recht vor, diese Lizenzbedingungen zu ändern. Im Rahmen eines Dauerschuldverhältnisses wird der Vertragspartner über die Änderungen ausdrücklich informiert und auf die – hervorgehobenen – geänderten Passagen hingewiesen. Gibt der Vertragspartner nicht innerhalb von sechs Wochen nach Information über die Neufassung zu erkennen, dass er die Neufassung nicht akzeptiert, so gilt dies als stillschweigende Zustimmung und das Vertragsverhältnis gilt ab diesem Zeitpunkt unter Einbeziehung der Neufassung fort. Anderenfalls wird das Vertragsverhältnis unter Geltung der unveränderten Fassung der Lizenzbedingungen fortgeführt. ACROSS verpflichtet sich mit der Information über die gewünschten Änderungen den Vertragspartner auf diese Bedeutung seines Verhaltens besonders hinzuweisen.

§ 7 Salvatorische Klausel und verbindliche Sprachfassung

  1. Sollte eine der in diesen Lizenzbedingungen enthaltenen Bestimmungen unwirksam sein oder werden oder sollte sich hierin eine Lücke befinden, so wird davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
  2. Liegen diese Lizenzbedingungen in mehreren Sprachen vor, so ist lediglich die deutsche Version rechtlich verbindlich.