Optimierte Übersetzungsprozesse bei der Siemens AG

Geschäftszweig Mittelspannungsschaltanlagen von Siemens nutzt Language Server von Across

KARLSBAD, 29. April 2008 - Für die Steuerung der zahlreichen Übersetzungen von Produktdokumentationen nutzt die technische Redaktion der zum Sektor Energy gehörenden Division Power Distribution von Siemens seit Kurzem den Across Language Server. Durch den Einsatz des Language Server konnte Siemens die Kosten für das Übersetzungsmanagement um bis zu 70 Prozent reduzieren und effiziente Prozesse realisieren. Gleichzeitig war das Redaktionsteam in der Lage, die Transparenz und Sicherheit der Übersetzungsabläufe sowie die Qualität der fremdsprachlichen Texte weiter zu verbessern.

Der Siemens Sector Energy besetzt derzeit eine Spitzenposition auf dem Gebiet der gasisolierten Schaltanlagentechnik im Mittelspannungsbereich. Am Standort Frankfurt arbeiten die technischen Redakteure, die die notwendigen Produktdokumentationen wie Betriebs- und Montageanleitungen und deren kundenspezifische Ausführungen erstellen. Diese umfassen jeweils ca. 150 bis 180 Seiten und sind anschließend in verschiedene Sprachen zu übersetzen. Zusätzlich ist das Redaktionsteam auch für die Übersetzung weiterer Texte wie Zeichnungsblätter oder Siemensnormen verantwortlich, die mehrsprachig vorliegen müssen.

Um auch trotz einer steigenden Zahl der zu bedienenden Sprachen zeitnah reagieren zu können und den Überblick über zunehmend komplexe Übersetzungsprozesse zu behalten, entschied sich das Unternehmen für die Einführung eines Systemes für Corporate Translation Management (CTM).

Schlagkräftige Argumente für ein Translation-Management-System
Für das Redaktionsteam waren bei der Einführung des CTM Systemes die folgenden drei Aspekte zentral: Kosteneinsparungen, Prozesssicherheit und Qualitätsverbesserung. Zusätzlich sollten die bereits erstellten Übersetzungen einfach in ein Translation Memory zu übernehmen sein, damit sie für künftige Übersetzungsprojekte genutzt werden können. Marktsondierungen und Tests ergaben, dass hier der Language Server von Across Systems die Anforderungen optimal abdeckt. Ausschlaggebend für das Unternehmen war, dass Across im Vergleich zum Wettbewerb ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufwies. Zudem konnte der Language Server mit seiner praxisorientierten Funktionalität v. a. bei der Projektverwaltung punkten. Wichtig war auch, dass Across auf eine moderne Software-Architektur aufsetzt und angrenzende Systeme wie beispielsweise die TCToolbox, ein Redaktionssystem von Ovidius, angebunden werden können.

Realisierung durchgängiger Übersetzungsprozesse
Externe Sprachdienstleister konnten nahtlos in den Workflow eingebunden werden, sodass ein übersichtliches Projekt-Management gewährleistet ist. Die zu übersetzenden Inhalte werden nun direkt aus der TCToolbox von Ovidius an Across übergeben und dort mit den definierten Informationen als Projekt angelegt. Nach Fertigstellung der Übersetzungen werden diese automatisch wieder in das Redaktionssystem zurückgeleitet.

Das Einbinden aller am Übersetzungsprozess beteiligten Parteien sorgt nicht nur für durchgehende Prozesse. Durch die zentral zur Verfügung stehenden Sprachressourcen sind auch qualitativ hochwertige Übersetzungen und konsistente Texte über alle Produkte hinweg gewährleistet. Durch den hohen Grad der Wiederverwendung bereits vorliegender Übersetzungen konnten die Kosten signifikant gesenkt werden. Bei einem bereits übersetzten Text, der aufgrund von Änderungen oder Aktualisierungen erneut lokalisiert wird, liegt das Einsparpotenzial bei 70 Prozent. Wird ein Text komplett neu übersetzt, können mittlerweile rund 25 Prozent mit vorliegenden Einträgen aus dem Translation Memory abgedeckt werden.

 

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