Übersetzungsgerecht schreiben

Maximale Effizienz bei der Erstellung multilingualer Inhalte fängt beim Quelltext an. Werden dort für 100 tatsächlich zu benennende Fachbegriffe schon im Ursprungstext 200 unterschiedliche Formulierungen gebraucht – hier der "Schraubenzieher", dort der "Schraubendreher" –, ergeben sich bei Übersetzungen in 10 Sprachen 2.000 statt der eigentlich nur notwendigen 1.000 fremdsprachlichen Benennungen.

Dies geht zum einen zu Lasten der Konsistenz und Qualität der Dokumente. Vor allem verursacht es jedoch ganz erhebliche Mehrkosten, die sich mit der Zahl der Sprachen multiplizieren.

 

Übersetzungsgerecht schreiben

 

Ziel ist, schon im Quelltext diejenigen Formulierungen zu verwenden, die erstens definierten sprachlichen Vorgaben entsprechen und für die zweitens Übersetzungen bereits vorhanden sind.

Ist "Bitte beachten Sie die Hinweise" im Translation Memory bereits enthalten, können bei Verwendung dieses Satzes auch die Übersetzungen von dort übernommen werden - eine Variante "Die Hinweise sind zu beachten" löst dagegen eine weitgehende Neuübersetzung aus ...

Beispielsweise für MS Word, Adobe FrameMaker oder Just XMetaL steht eine Vielzahl von Add-ons zur Verfügung, welche bereits während der Redaktion einen kontinuierlichen Abgleich mit dem Translation Memory und Terminologiesystem von Across und damit einen komfortablen Rückgriff auf bereits vorhandene Formulierungen ermöglichen.

Die Wiederverwendung sprachlicher Ressourcen entfaltet im Quelltext den größten Hebel, Übersetzungskosten können damit drastisch gesenkt und die Textqualität über alle Sprachen hinweg optimiert werden.

Die erforderlichen Komponenten für übersetzungsgerechtes Schreiben mit dem Across Language Server sind

Einen kompakten Überblick über das Zusammenspiel aller Komponenten des Across Language Server gibt Ihnen unsere Guided Tour.

Detailliertere Informationen zum übersetzungsgerechten Schreiben finden Sie in unseren White Papers Übersetzungsgerechtes Schreiben und Offene Schnittstellen